Rohstoffhandel
Ölpreis bröckelt weiter ab

Neue Woche - altes Bild: Sorgen vor einer länger anhaltenden Rezession werfen den Ölpreis weiter zurück. Im asiatischen Handel entfernt sich der WTI-Preis von der Marke bei 60 Dollar je Barrel. Händler spekulieren bereits auf noch tiefere Kurse.

HB DÜSSELDORF. Der Ölpreis gibt weiter nach und nähert sich der Marke von 59 Dollar. Der Preis für einen Barrel Öl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) fiel am Montag im Computerhandel in Asien um 67 Cent auf 59,22 Dollar. Damit ist der Preis seit dem 30. Juni um 14 Dollar je Barrel oder 19 Prozent zurückgegangen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent sank um 62 Cent auf 59,90 Dollar.

In der vergangenen Woche hatten die Ölpreise mit einem Verlust von mehr zehn Prozent so stark nachgegeben wie zuletzt Anfang des Jahres. Damit sind die Preise am Ölmarkt auf das Niveau von Mitte Mai abgesackt. Händler verwiesen auf den zunehmenden Konjunkturpessimismus, der durch schwache Daten zum amerikanischen Verbrauchervertrauen am Freitag verstärkt worden sei. Zudem wurden Regulierungsbemühungen seitens der amerikanischen Aufsichtsbehörde für den Rohstoff-Terminhandel CFTC genannt. Die Behörde hatte vergangene Woche angekündigt, gegen exzessive Spekulationen an den Rohstoffmärkten vorgehen zu wollen.

"Die Marktstimmung hat sich geändert", erklärte Victor Shum, Energieexperte bei Purvin & Gertz in Singapur. "Es ist nicht unvernünftig zu erwarten, dass die Rohölpreise in den nächsten Tagen und Wochen auf Mitte 50 (Dollar) fallen werden.

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