Rohstoffhandel
Ölpreis nähert sich der 60-Dollar-Marke

An den Ölmärkten grassiert weiter Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung. Mit gut 58 Dollar je Barrel kostet die US-Ölsorte WTI fast so viel wie beim Jahreshoch im Januar. Auch der Preis der europäischen Ölsorte Brent hält sich auf hohem Niveau.

HB DÜSSELDORF. Der US-Ölpreis hat sich am Montag nach positiven Konjunkturdaten aus den USA über der Marke von 58 Dollar und damit in der Nähe seines Jahreshochs gehalten. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Juni 58,40 Dollar und damit 23 Cent weniger als am Freitag. Auch beim Rohöl der Nordseesorte Brent gab es zu Beginn der neuen Woche einen leichten Preisabschlag von 28 Cent auf 57,86 Dollar.

Die Ölpreise konnten ihre starken Aufschläge vom Freitag von etwa drei Prozent nahezu komplett halten, hieß es von Experten. In den USA ist die Zahl der Erwerbstätigen im April weniger stark als erwartet gesunken. Das gebe an den Ölmärkten weiter Hoffnung auf eine konjunkturelle Erholung der größten Volkswirtschaft der Welt. „Die Aussicht, dass sich die Wirtschaftskrise wohl doch nicht so schlimm ist wie befürchtet entwickelt treibt die Ölpreise derzeit kräftig nach oben“, sagte der Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%