Rohstoffhandel: Ölpreise entwickeln sich unterschiedlich

Rohstoffhandel
Ölpreise entwickeln sich unterschiedlich

Beobachter hatten nach dem harten US-Winter erwartet, dass die Öl-Preise aufgrund knapper Reserven anziehen dürften – doch das erweist sich nun als Irrtum: WTI verliert weiter an Wert. Andere Sorten gewinnen hingegen.
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SingapurDie Ölpreise haben sich am Donnerstag uneinheitlich gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete im frühen Handel 107,96 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI blieb hingegen bei den Verlusten vom Vortag verhaftet und fiel weiter um 46 Cent auf 100,99 Dollar. Der US-Ölpreis wird nach Einschätzung von Händlern weiter von Daten zu den amerikanischen Reserven vom Vortag belastet. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Lagerbestände an Rohöl und Destillaten (Heizöl, Diesel) zuletzt jeweils gestiegen. Vor allem der Zuwachs der Heizölvorräte habe den Markt vor dem Hintergrund des ungewöhnlich harten Winters in weiten Teilen der USA überrascht, sagte ein Rohstoffexperte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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