Rohstoffhandel
Ölpreise stabilisieren sich nach starken Verlusten

Rund vier Dollar hat der US-Ölpreis zu Wochenbeginn nachgegeben. Einmal mehr belasteten Sorgen vor einer nachhaltigen Schwächung der Weltkonjunktur. Auch der europäische Brentpreis gab nach. Am Dienstag halten sich die Preise aber erst einmal stabil.

HB DÜSSELDORF. Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach starken Vortagesverlusten stabilisiert. Ein Barrel (159 Liter) der US- Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im April kostete im asiatischen Handel 40,24 Dollar - das sind neun Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Am Montag hatte der US-Ölpreis noch zeitweise bei mehr als 44 Dollar gelegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April sank um zwei Cent auf 42,19 Dollar.

Der Ölpreis werde weiter durch die schwache Weltkonjunktur gedrückt, sagten Händler. Zudem sei nach den erneuten Staatshilfen für den Versicherungskonzern American International Group (AIG) die Furcht vor einer weiteren Zuspitzung der Finanzmarktkrise gestiegen. Eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage würde auch die Nachfrage nach Rohöl weiter dämpfen.

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