Rohstoffhandel
Preis für Rohöl zieht wieder an

Rohöl hat sich im Handel von Vorwochenverlusten erholt. Bei der Sorte West Texas Intermediate zog der Kurs für den Juni-Kontrakt um 0,9 Prozent an. Gefragt ist Palladium, während der Goldpreis fast unverändert bleibt.
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New YorkIm New Yorker Rohstoffhandel haben die Rohöl-Notierungen am Montag zum ersten Mal seit sieben Tagen zugelegt. Die Ankündigung des chinesischen Premierministers, das Konjunkturwachstum zu fördern, stützte dabei ebenso wie eine Studie von Goldman Sachs, der zufolge der starke Ölpreisrückgang „größtenteils ungerechtfertigt” sei.

Bei der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zog der Kurs für den Juni-Kontrakt um 0,9 Prozent an. Zuletzt wurden 92,29 Dollar je Barrel gezahlt. Die europäische Referenzsorte Brent war bei 108,16 Dollar um ein Prozent fester.

Nach Ansicht von Goldman Sachs ist der starke Rückgang in diesem Monat „ungerechtfertigt”, da sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage langsam wieder einpendeln werde. Die volks- und realwirtschaftlichen Daten seien bei aller Unsicherheit robuster als zur gleichen Zeit in den Vorjahren.

Höhere Rohstoffpreise werden notwendig sein, um den Markt im zweiten Halbjahr ins Gleichgewicht zu bringen, urteilte David Greely, Leiter Energieanalyse bei Goldman Sachs in New York, in der Studie.

Während der Goldpreis nahezu unverändert bei 1.594,33 Dollar je Unze notierte, zog der Palladiumpreis um 1,8 Prozent 613,75 Dollar pro Unze an. Kupfer verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 7.730 Dollar. Die Volksrepublik China will nach den Worten von Premierminister Wen Jiabao das Wirtschaftswachstum fördern und würde so die Nachfrage des weltgrößten Rohstoffimporteurs vorantreiben. Die chinesische Wirtschaft wachse somit weiterhin nachhaltig, sagte Christopher Bellew, Chefhändler bei Jefferies Bache Ltd.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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