Rohstoffhandel
Sinkende Inflationsangst drückt Goldpreis

Die Angst vor Inflation sinkt, der Goldpreis ebenfalls. Der Grund: Experten gehen davon aus, dass die Fed nicht noch mehr Geld in den Markt stecken wird.
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FrankfurtLeicht sinkende Inflationsängste haben am Mittwoch Gold an den Rohstoffmärkten weniger hell glänzen lassen. Die Feinunze kostete mit 1635 Dollar 0,6 Prozent weniger als am Vorabend. Aus den Fed-Protokollen der März-Sitzung war hervorgegangen, dass weniger Notenbanker als zuletzt für eine weitere quantitative Lockerung der US-Geldpolitik waren.

Vor allem die Angst von einer davon galoppierenden Inflation im Sog der enormen Geldmengenausweitung in den USA und Europa hatte Gold in den vergangenen Jahren als sichere Anlage attraktiv gemacht. „Die Protokolle lassen vermuten, dass die Fed nicht noch mehr Geld in den Markt pumpen will“, erklärte ein Händler.

Unterstützt wurde der Goldpreis aber von Kaufinteressenten in Asien. Bei Preisen unter 1640 werde Gold für Juweliere wieder attraktiver.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Hoax?

    Roland, setz doch mal einen Link hier rein. Dorthin, wo man anklicken soll.

  • Es ist interessant zu beobachten, wie oft das Aktenzeichen : 10 2010 048 112.1 beim DPMA in München angeklickt wird. Es ist eine sehr interessante Patentanmeldung. Es werden sogar Wetten abgeschlossen, ob die Durchführbarkeit der Goldgewinnung nachgewiesen werden kann. Der Patentanmelder ist dabei mit einem Institut ein Experiment durchzuführen, um die Durchführbarkeit nachzuweisen. Dann würde der Goldpreis tatsächlich sehr tief fallen.

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