Rohstoffhandel
US-Ölpreis fällt und fällt

Anhaltend schlechte Konjunkturnachrichten drücken den Ölpreis. Mit einer langen Rezession dürfte die Öl-Nachfrage stark zurückgehen, erwartet der Markt. Vor allem der Preis der US-Sorte WTI knickt kräftig ein. Die Nordseesorte Brent ist deutlich teurer.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise sind am Freitag im Mittagshandel belastet durch die Konjunkturschwäche ins Minus gedreht. Ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete 33,96 Dollar Das sind zwei Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der derzeit aussagekräftigere April-Kontrakt fiel hingegen um 23 Cent auf 41,95 Dollar.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April sank um 39 Cent auf 45,64 Dollar. Nach Einschätzung der Commerzbank ist derzeit nur der Brent-Preis für die Marktentwicklung voll aussagekräftig, da die US-Rohölkontrakte wegen der hohen Lagerbestände in den USA stark nach unten verzerrt seien.

Die sehr schwachen Konjunkturdaten aus Europa lasteten auf den Ölpreisen, sagten Händler. So ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal zum Vorquartal um 1,5 Prozent gesunken. Die anhaltende konjunkturelle Talfahrt dämpfe die Nachfrage nach Rohöl deutlich.

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