Rohstoffhandel
US-Ölpreis sinkt unter 43 Dollar

Die Talfahrt am Ölmarkt setzt sich fort. Nach einer kurzen Zwischenerholung fiel der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI unter 41 Dollar. Das Barrel Brentöl kostet sogar nur noch etwas mehr als 40 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise sind am Freitag nach einer zwischenzeitlichen Erholung wieder stark zurückgefallen.Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar wurde am Abend mit 40,81Dollar gehandelt. Das rund ein Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Januar lag bereits unter 40 Dollar.

Laut Händlern werden die Ölpreise derzeit vor allem durch Nachfragesorgen angesichts anhaltend schwacher Konjunkturdaten belastet. Laut Commerzbank zeichnet sich für diese Woche mit einem Verlust um rund 19 Prozent der stärkste prozentuale Preisrückgang im Wochenvergleich seit März 2003 ab. Zusätzlichen Druck auf die Ölpreise könnte der am Freitag anstehende US-Arbeitsmarktbericht für November ausüben, sagten Händler. Experten rechnen mit einem abermals kräftigen Stellenabbau um 320 000 Stellen. Die USA sind der weltweit größte Ölverbraucher.

Die Commerzbank ist aber weiterhin der Ansicht, dass der Ölpreisrückgang derzeit übertrieben ist. Angebotskürzungen seitens der Organisation Erdöl exportierende Länder (OPEC) dürften dazu beitragen, den Ölpreis zu stabilisieren. Die OPEC hat an diesem Freitag nicht ihren für gewöhnlich werktäglich erscheinenden Korbpreis veröffentlicht. Grund ist ein Feiertag in Österreich. Das Ölkartell hat seinen Sitz in Wien.

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