Rohstoffindex verliert
Ausverkauf bei Rohstoffen hält an

Die Preisentwicklung für Industriemetalle macht keinen positiven Eindruck. Die meisten Notierungen verlieren über ein Prozent. Am Rohstoffindex Standard & Poor's GSCI Spot Index geht das nicht spurlos vorbei.
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FrankfurtDie Rohstoffmärkte haben am Freitag zum Auftakt keine einheitliche Tendenz gezeigt. Der Ölpreis war wenig verändert. Bei Gold und Industriemetallen setzte sich die Talfahrt indes fort.

Der Rohstoffindex Standard & Poor's GSCI Spot Index hatte am Donnerstag 2,8 Prozent verloren und sank am Freitag weiter um 0,2 Prozent. Seit dem Jahreshoch ist der Index damit um rund 22 Prozent abgesackt, ein Verlust über 20 Prozent wird nach gängiger Definition als Beginn eines Bärenmarkts erachtet.

Der Ölpreis war nach dem größten Tagesverlust seit zwölf Monaten kaum bewegt. Die US-Sorte WTI zur Lieferung im August kostete zuletzt 78,17 Dollar. Öl der Sorte Brent wurde bei 89,20 Dollar gehandelt und war damit ebenfalls nahezu unverändert.

Ken Hasegawa, Rohstoff-Derivate Händler bei Newedge Group in Tokio, sieht Öl der Sorte WTI bis zum Monatsende in einer Bandbreite von 75 bis 82 Dollar je Barrel schwanken. Für Volatilität dürfte auch die Hurrikan-Saison im Atlantik sorgen, die bis September dauere, merkte Hasegawa an.

Gold notierte bei 1.561,55 Dollar je Unze um 0,3 Prozent leichter. Am Vortag waren die Goldnotierungen um 2,6 Prozent abgesackt, der größte Tagesverlust seit dem 29. Februar. Kontrakte auf Kupfer an der London Metal Exchange verloren über ein Prozent und notierten bei 7.265,75 Dollar je Tonne.

„Es wäre schwierig, ein positives Bild für Industriemetalle zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu zeichnen“, sagte David Lennox, Rohstoffanalyst bei Fat Prophets in Sydney am Freitag. „Die Märkte sind allmählich gewarnt vom anhaltenden Beschuss mit schlechten Wirtschaftsnachrichten aus aller Welt.“

In diesem Umfeld sanken die Notierungen für Platin, Zink, Nickel, Blei und Zinn alle über ein Prozent.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Interessant ist, dass der EURO gegenüber Gold & Silber & Aktien, alles Sachwerte, zurzeit aufwertet ...

    Alles halb so schlimm?

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