Rohstoffmärkte im Überblick
Anleger suchen wieder Sicherheit im Gold

Die angespannte Sicherheitslage in Großbritannien hat die Anleger am Montag zum Kauf von Gold getrieben. „Die Terroranschläge in Großbritannien am Wochenende könnten auch in den nächsten Tagen einige Anleger anlocken, da Gold immer noch als sicherer Anlagehafen gilt“, erklärte ein Analyst in London.

HB FRANKFURT. Allerdings seien die Umsätze mit Blick auf den nationalen Feiertag in den USA am Mittwoch sehr gering. In Großbritannien war nach einer Reihe versuchter Anschläge in London und Glasgow die höchste Alarmstufe ausgerufen worden. Das gelbe Metall verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 651,90 Dollar.

Der Ölpreis verharrte indessen auf seinem Freitagsniveau. „Der Ölpreis könnte vor dem Unabhängigkeitstag in den USA am Mittwoch weiter steigen, da viele Amerikaner den Feiertag für eine Kurzreise nutzen und damit auch der Benzinverbrauch steigen dürfte“, sagte ein Analyst. Den zuletzt geschrumpften Benzinvorräten stehen Analysten zufolge die wieder in Betrieb genommenen Raffinerien gegenüber. In der vorigen Woche waren einige Ölraffinerien in den USA nach Wartungsarbeiten wieder ans Netz gegangen.

Der Preis für ein Fass (159 Liter) Nordseeöl Brent notierte am frühen Nachmittag mit 71,36 Dollar fünf Cent unter dem Freitagsschluss. Der Terminkontrakt auf US-Leichtöl WTI lag 0,2 Prozent niedriger bei 70,55 Dollar. Damit wird der Abstand zwischen den beiden Future wieder enger, nachdem er zeitweise so stark war, dass Brent an den Märkten als aussagekräftiger galt als WTI.

Die Preise für die meisten Basismetalle zogen leicht an. Händler führten dies auf den Rückgang der Lagerbestände an der Londoner Metallbörse (LME) zurück. So fielen die Kupfervorräte an der Börse um 2100 Tonnen auf 112 600 Tonnen, womit sie auf dem Niveau von Oktober vorigen Jahres lagen. Kupfer verteuerte sich auf 7640 Dollar nach 7560 Dollar am Freitagabend. Nickel zog auf 37 150 von 36 200 Dollar am Freitag an. Nickel bleibe unter den Industriemetallen 2007 der Favorit, stellte die Deutsche Bank in einer Kurzanalyse fest.

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