Rohstoffmärkte
Ölpreis gibt weiter nach

Der US-Ölpreis ist am Montag weiter gesunken. Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Juni-Auslieferung kostete am Mittag 61,77 Dollar und damit 16 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank zuletzt um 30 Cent auf 65,01 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Händler begründeten die Preisrückgänge mit aktuell hohen US-Beständen an Rohöl. Dies hätte Sorgen über die in den vergangenen Wochen stetig gesunkenen US-Benzinvorräte etwas abgemildert, hieß es. Daneben verwiesen Analysten auf eine etwas ruhigere geopolitische Lage. So habe sich der Streit um das iranische Atomprogramm zumindest nicht weiter verschärft. Auch die Sorge, Nigerias Ölproduktion könnte infolge der Unruhen nach den Präsidentenwahlen deutlich zurückgehen, habe sich nicht bewahrheitet.

Gesunken ist auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats in Wien kostete ein Barrel (159 Liter) aus der Förderung des Kartells am Freitag im Durchschnitt 62,99 Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Vortag, wie die Opec am Montag in Wien mitteilte. Die Opec ermittelt den so genannten Korbpreis auf Grundlage von elf wichtigen Sorten aus eigener Förderung.

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