Rohstoffmärkte
Ölpreis zieht leicht an, Gold stabil

Der Ölpreis steigt weiter, mittlerweile den dritten Tag in Folge. An den Märkten wird über eine höhere Nachfrage wegen des Wachstums in den USA und China spekuliert. Der Goldpreis stabilisiert sich.
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New YorkDer Ölpreis hat am Dienstag seine leichte Erholung am dritten Tag in Folge fortgesetzt. Es wurde auf eine stärkere Nachfrage wegen Wirtschaftswachstums in den USA und in China spekuliert, wie es am Markt hieß. Die Sorge um eine Verschärfung der Schuldenkrise in Europa konnte damit ausgeglichen werden. China und die USA sind die beiden Hauptkonsumenten von Rohöl auf dem Weltmarkt.

Der Preis der in den USA üblichen Sorte WTI mit Liefertermin im Juli war bei 91,39 Dollar je Barrel 0,6 Prozent fester. Brent-Öl war 0,4 Prozent höher bei 107,49 Dollar je Barrel. Auf Monatssicht hat Rohöl im Mai 13 Prozent nachgegeben. Aus charttechnischer Sicht hat beim Ölpreis eine langfristige Unterstützung bei 89,83 Dollar je Barrel in der letzten Verlustphase gehalten, was nun die Gegenbewegung eingeleitet hat.

In den USA wurde auf steigende Daten zum Verbrauchervertrauen im Mai spekuliert. Auch wurde am chinesischen Automarkt Prämien zur Inzahlunggabe von Gebrauchtwagen wieder eingeführt, um den Markt zu unterstützen. „Es gibt ein paar grüne Pflänzchen für Optimismus”, sagte Jonathan Barratt von Barratt's Bulletin in Sydney. Aus den USA würden robuste Daten erwartet, allerdings sei Europa noch nicht aus dem Gröbsten heraus.

Auch der Goldpreis hat sich moderat fester entwickelt. Zuletzt wurde die Feinunze Gold bei 1.575,79 Dollar je Feinunze um 0,2 Prozent höher gehandelt. Auf Monatssicht im Mai bewegt sich Gold allerdings auf die längste anhaltende Talfahrt seit 1999 zu. Im Monatsvergleich bewegt sich der Abschlag auf mehr als fünf Prozent zu. Es ist das vierte Mal in Folge, das Gold im Monatsvergleich nachgibt.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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