Rohstoffmärkte
Schwache Konjunktur lässt Ölpreis sinken

Unerwartet schlechte US-Arbeitsmarktdaten haben die Konjunktursorgen der Rohstoffhändler erhöht. Das Fass der Sorte Brent sank um 1,4 Prozent auf einen Wert von 111,68 Dollar. WTI kostete 1,3 Prozent weniger.
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FrankfurtSchwache wöchentliche Arbeitsmarktdaten aus den USA haben am Donnerstag am Ölmarkt Konjunkturängste ausgelöst und die Preise belastet. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,4 Prozent auf 111,68 Dollar, WTI kostete mit 90,90 Dollar 1,3 Prozent weniger. In den USA war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Dies habe am New Yorker Ölmarkt Verkäufe ausgelöst, nachdem die Ölpreise zuvor noch kaum verändert notiert hatten.

Viele Börsianer halten angesichts des hohen Öl-Angebots den Preis derzeit ohnehin für übertrieben hoch. Schließlich dürfte die weltweit lähmende Konjunktur für schwächere Nachfrage sorgen. Als Hauptgrund für das immer noch teure Öl werden daher die Spannungen im Nahen Osten genannt.

Die Analysten von Goldman Sachs senkten derweil ihre Prognose für den Brent-Preis für 2013 auf 110 Dollar von 130 Dollar je Barrel. Goldman hatte unter den großen Häusern bislang die höchste Preisprognose für Öl. Längerfristig sei sogar mit einem Brent-Preis von 90 Dollar zu rechnen, schrieben die Analysten in einer Studie.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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