Rohstoffmärkte
US-Ölpreis notiert wieder über 64 Dollar

Der US-Ölpreis ist am Montag gestützt durch die unsichere Lage in Nigeria wieder über 64 Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Juni-Auslieferung wurde mit 64,30 Dollar gehandelt.

HB NEW YORK/LONDON. Das waren 19 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 61 Cent auf 67,10 Dollar.

Die anhaltenden politischen Unruhen in Nigeria trieben den Ölpreis nach oben, sagten Händler. Massive Wahlbetrugsvorwürfe in Nigeria drohen das bevölkerungsreichste Land Afrikas in eine neue Krise zu stürzen. Nigeria ist das wichtigste Ölförderland in Afrika. Wenn die Wahlen jetzt vorbei sind, heißt das laut Michael Davies Analyst von Sucden nicht, dass auch die Unruhen vorbei sind. Erste Ergebnisse der Wahlen werden im weiteren Tagesverlauf erwartet.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist ebenfalls gestiegen. Ein Barrel kostete am Freitag 62,06 Dollar und damit 25 Cent mehr als am Donnerstag, teilte das Opec-Sekretariat am Montag in Wien mit. Die Opec berechnet den so genannten Korbpreis auf der Basis von elf wichtigen Sorten des Kartells.

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