Rohstoffmarkt
„Felix“ sorgt für höhere Kaffeepreise

Wirbelsturm „Felix“ hat am Dienstag erneut für steigende Kaffeepreise gesorgt. Von dem Wirbelsturm könnten Kaffeeplantagen verwüstet werden, befürchteten Marktteilnehmer. Im frühen US-Handel zog der Preis für die Bohnen daraufhin um über zweieinhalb Prozent an.

HB FRANKFURT. Dagegen bewegten sich der Ölpreis kaum. Der Markt warte ab, welche Schäden „Felix“ auf seinem Weg durch Mittelamerika anrichte und ob er die Ölanlagen im Golf von Mexiko beschädige, sagten Händler. Der Hurrikan erreichte am frühen Nachmittag mit Windgeschwindigkeiten von 256 Kilometern pro Stunde den Nordosten Nicaraguas. Zudem hielten sich die Investoren angesichts des kommenden Dienstag bevorstehenden Treffens der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) zurück. Auf der Sitzung wird über die Förderquoten der Organsation entschieden.

Allerdings rechnen Experten nicht damit, dass die Opec dem Markt mehr Öl zur Verfügung stellt, nachdem mehrere Mitglieder der Organisation erklärt hatten, keinen Grund für eine Anhebung der Förderquoten zu sehen.

US-Leichtöl kostete am frühen Nachmittag 74,10 Dollar je Barrel - sechs Cent mehr als tags zuvor. Für Nordseeöl der Sorte Brent wurden 73,22 Dollar gezahlt, 17 Cent weniger als am Vorabend. Etwas teurer wurde auch Gold. Das Edelmetall kostete am Mittag 673,80 Dollar pro Feinunze.

Bei den Industriemetallen lösten neue Lagerbestandsdaten eine Verkaufswelle aus. Nachdem die Vorräte an einigen Industriemetallen in den vergangenen Tagen gestiegen sind, befürchteten manche Marktteilnehmer, dass die Zeit fallender Lagerbestände - und damit steigender Preise - zu Ende sein könnte, sagte ein Analyst. Zink und Kupfer verbilligten sich um rund drei Prozent, der Preis für Nickel fiel sogar um fast vier Prozent.

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