Rohstoffmarkt
Konjunkturzuversicht treibt Ölpreis auf Jahreshoch

Die Ölpreise sind wieder auf dem Vormarsch. Mit gut 74 Dollar je Barrel kostet die US-Sorte WTI aktuell so viel wie im laufenden Jahr noch nicht. Anlass für den neuen Preisschub sind Konjunkturhoffnungen, die durch Aussagen von US-Notebankchef Ben Bernanke neue Nahrung erhielten.

HB HAMBURG. Der Ölpreis ist am Montag dank neuer Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Wirtschaftskrise auf einen neuen Jahreshöchststand gestiegen. Im New Yorker Computerhandel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl am Montagvormittag 74,11 Dollar, rund 20 US-Cent mehr als der vorige Höchststand vom Freitag.

Am Freitag hatte US-Notenbankchef Ben Bernanke die Aktienmärkte beflügelt mit seiner Einschätzung, die US-Wirtschaft würde sich wieder beleben. Gute Daten vom US-Immobilienmarkt stützten diese Einschätzung. Eine Belebung der Wirtschaft lässt in der Regel auch die Ölnachfrage steigen, wenn Produktion und Handel von waren wieder hochgefahren werden.

Die Nordseesorte Brent kostete mit 74,31 Dollar zwölf Cent mehr als im späten Vorwochengeschäft. "Sollte der steigende Enthusiasmus über den wieder anspringenden Konjunkturmotor die Stimmung weiter dominieren, könnten wir uns jetzt mit Leichtigkeit in Richtung 80 Dollar bewegen", sagte Rohstoffexperte Edward Meir von MF Global.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%