Rohstoffmarkt
Ölpreis legt nach Veröffentlichung von US-Lagerbeständen zu

Der Ölpreis ist am Mittwoch nach Veröffentlichung der Lagerbestände in den USA gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI kostete 59,57 Dollar und damit 64 Cent mehr als am Vortag.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Vor Bekanntgabe der Bestände war er noch mit 59,35 Dollar gehandelt worden. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 29 Cent auf 58,77 Dollar.

Die Vorräte an Rohöl in den USA sind in der vergangenen Woche um 0,4 Mill. Barrel auf 334,7 Mill. Barrel geklettert, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit.

Unterschiedliche Stimmen waren zu dem Einfluss der US- Kongresswahlen auf den Ölpreis zu vernehmen. So könnten sich die Wahlergebnisse nach Einschätzung von Sean Lus von Alaron Trading durchaus noch an den Rohstoffmärkten bemerkbar machen. Demgegenüber sind Änderungen in der US-Außenpolitik infolge des Wahlausgangs nach Ansicht von Calyon-Analyst Mike Wittner eher unwahrscheinlich. Die US-Außenpolitik beeinflusse den Ölmarkt vor allem durch die Beziehungen zu Iran und Irak. Hierfür werde auch nach einem möglichen Machtwechsel im Kongress in erster Linie der US-Präsident zuständig sein.

Unterdessen ist der Preis für OPEC-Rohöl gestiegen. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats in Wien vom Mittwoch kostete ein Barrel aus der Förderung des Kartells am Dienstag im Durchschnitt 55,64 Dollar. Das waren 73 Cent mehr als am Montag (54,91 Dollar).

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