Rohstoffmarkt
Ölpreise bleiben stabil

Obwohl die Öllagerbestände in den USA deutlich zurückgegangen sind, haben sich die Ölpreise kaum verändert.
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FrankfurtDie Ölpreise haben sich trotz eines unerwartet deutlichen Rückgangs der Öllagerbestände in den USA kaum bewegt. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent kostete am Mittwoch mit 105,36 Dollar 0,4 Prozent mehr als am Vortag, US-Leichtöl der Sorte WTI notierte mit 88,19 Dollar kaum verändert.

Dem Branchenverband API zufolge waren die Bestände in der vergangenen Woche um fast zwölf Millionen Fässer gesunken. Da es aber keine erkennbaren Sonderfaktoren gab, halten die Analysten der Commerzbank es für sehr unwahrscheinlich, dass die offiziellen Lagerdaten des US-Energieministeriums, die am späten Nachmittag veröffentlicht werden, einen ähnlich starken Lagerabbau zeigen werden.

Im Vorfeld der Fed-Entscheidung am Mittwochabend und der EZB-Sitzung am Donnerstag hielten sich die Marktteilnehmer ohnehin zurück, schrieben die Analysten. Daher könnte es im Tagesverlauf mit den Ölpreisen wieder leicht nach unten gehen.

„Denn der Großteil des Preisanstiegs seit letzter Woche war auf übertriebene Zentralbankhoffnungen zurückzuführen“, wie die Commerzbank-Experten weiter ausführten. Sollte die Fed wider Erwarten doch konkrete Lockerungsmaßnahmen zur Stimulierung der Konjunktur beschließen, würde dies den Ölpreisen Auftrieb geben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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