Rohstoffmarkt
Ölpreise ohne klare Richtung

Die Ölpreise lassen im frühen Handel noch keinen eindeutigen Tagestrend erkennen. Die Anleger warten noch auf die Veröffentlichung von Konjunkturdaten aus der Euro-Zone.
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SingapurAn den Rohstoffmärkten haben sich die Notierungen für Gold und Rohöl am Mittwoch im frühen Handel jeweils gut behauptet. Die US-Rohölsorte West Texas Intermediate hatte in der Nacht in Asien und zuvor in New York phasenweise die stärksten Aufschläge seit einer Woche erlebt.

Das Unternehmen Enterprise Products Partners LP teilte mit, dass der Ölfluss durch die Seaway-Pipeline zunimmt und damit das Ölüberangebot im Mittleren Westen der USA abnimmt.

Das Barrel Brent-Öl wurde zuletzt bei 117,34 Dollar um 0,2 Prozent niedriger gehandelt. Rohöl der Sorte WTI zur Lieferung im März notierte am Morgen bei 96,72 Dollar 0,1 Prozent höher.

„Der Ölmarkt ist in einer Spanne festgefahren und kann den Widerstand bei 98,30 Dollar für WTI derzeit einfach nicht brechen“, hieß es von Jonathan Barratt von Barratt's Bulletin in Sydney. „Die Anleger wären gerne optimistischer für die künftige Ölpreisentwicklung, aber auf der Angebotsseite gibt es derzeit einen klaren Überhang“, sagte er.

Die Anleger warteten auf die Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten aus der Euro-Zone im weiteren Verlauf der Woche, hieß es von Händlern. Außerdem hielten sich die Investoren vor der Veröffentlichung neuer Daten zu den US-Ölreserven zurück. Die US-Regierung wird die Lagerbestände am Donnerstag melden. Experten erwarten einen erneuten Anstieg der Ölreserven in der größten Volkswirtschaft der Welt.

Gold wurde am Kassamarkt bei 1607,31 Dollar je Unze 0,1 Prozent höher gehandelt. Marktteilnehmer spekulieren, dass die US-Notenbank ihre konjunkturfördernden Maßnahmen angesichts der überraschend schwachen Erholung verlängert.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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