Rohstoffmarkt
Ölpreise treten auf der Stelle

Ein überraschend starker Rückgang der Ölreserven in den USA hat den Ölpreisen nur für kurze Zeit Auftrieb verliehen. Am Rohstoffmarkt gibt es derzeit wenig Bewegung. Ukraine-Krise und Naher Osten spielen kaum eine Rolle.
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SingapurDie Ölpreise haben sich am Donnerstag wenig verändert gezeigt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 108,19 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel hingegen um zwei Cent auf 103,10 Dollar.

Ein überraschend starker Rückgang der Ölreserven in den USA konnte den Ölpreisen nur für kurze Zeit Auftrieb verleihen. Zur Wochenmitte waren die Preise noch deutlich gestiegen, nachdem die US-Regierung einen Rückgang der Lagerbestände an Rohöl um 4,0 Millionen Barrel auf 371,1 Millionen Barrel gemeldet hatte und damit doppelt so viel wie von Experten erwartet. Die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten wirkten sich weiterhin nur vergleichsweise wenig auf die Ölpreise aus, hieß es aus dem Handel.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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