Rohstoffmarkt
US-Ölpreis zeitweise über 77 Dollar

Der US-Ölpreis ist am Donnerstag zeitweise über 77 US-Dollar gestiegen, nachdem stärker als erwartet gesunkene Lagerbestände in den Vereinigten Staaten bekannt geworden waren. Ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde am späten Nachmittag mit 74,94 Dollar gehandelt.

HB NEW YORK. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Oktoberauslieferung stieg zuletzt um 72 Cent auf 76,44 Dollar. Nach der Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände war der Ölpreis kurzzeitig bis auf einen Tageshöchststand von 77,50 Dollar geklettert. Bereits vor Veröffentlichung der Rohöllagerbestände in den USA war der Ölpreis deutlich gestiegen.

Einen Teil der Gewinne gab der Ölpreis jedoch am späten Nachmittag aufgrund von Gewinnmitnahmen wieder ab. Ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde am späten Nachmittag mit 74,94 Dollar gehandelt. Das waren 60 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

In den USA sind die Rohöl- und Benzinbestände in der vergangenen Woche überraschend deutlich gesunken. Die Vorräte an Rohöl seien um 3,9 Millionen auf 329,7 Millionen Barrel zurückgegangen, teilte das US-Energieministerium am Donnerstag in Washington mit. Ökonomen waren von einem Rückgang um lediglich 2,1 Millionen Barrel ausgegangen. Die Bestände an Destillaten (Heizöl, Diesel) erhöhten sich hingegen. Sie kletterten um 2,3 Millionen auf 132,2 Millionen Barrel, während die Benzinbestände um 1,5 Millionen auf 191,1 Millionen Barrel sanken. Ökonomen hatten einen Rückgang der Benzinbestände um lediglich 1,2 Millionen Barrel erwartet.

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