Rohstoffpreise
Öl und Industriemetalle verteuern sich

Im Zuge steigender Aktienkurse hat sich der Ölpreis am Dienstag teilweise von seinem Kursrutsch zu Wochenbeginn erholt.

rtr FRANKFURT. Die Ölpreise profitieren heute von starken Börsen: "Die Schwäche des Dollar, steigende Aktienkurse und Hurrikan bedingte Risiken für Produktionsunterbrechungen in den USA unterstützen heute die Energiemärkte", sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Der Euro erholte sich am Dienstag und der Europa-Aktienindex Stoxx50 legte ein Prozent zu.

Steigende Aktienkurse werden am Rohstoffmarkt als Vorboten für eine wirtschaftliche Erholung und damit für eine steigende Nachfrage nach Öl, Kupfer und anderen Industriemetallen gesehen. Zugleich entwickelt sich insbesondere der Ölpreis häufig gegenläufig zum Dollar, was auf spekulative Umschichtungen zwischen den beiden Anlageklassen zurückgeführt wird.

Das Fass US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich um ein Prozent auf 67,40 Dollar. Nordsee-Öl der Sorte Brent notierte 0,5 Prozent höher bei 70,89 Dollar.

Unterstützend für den Ölpreis wirkte Analysten zudem die Sorge vor Produktionsausfällen im Golf von Mexiko in der Hurrikansaison. Allerdings dürfe dies nicht überbewertet werden, da in den USA die Zeichen auf einen weiteren Anstieg der Öl-Lagerbestände stünden.

Bei den Industriemetallen war insbesondere Aluminium gefragt, die Tonne verteuerte sich um 2,7 Prozent auf 2030 Dollar. Händler verwiesen darauf, dass der weltgrößte Produzent Rusal wegen eines schweren Kraftwerkunfalls in Russland möglicherweise die stromintensive Produktion einschränken muss. Die Tonne Kupfer verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 6120 Dollar.

Am Goldmarkt blieben größere Bewegungen aus, die Feinunze des Edelmetalls verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 936,35 Dollar. Rohstoff-Analyst Gerry Schubert von INTL Commodities sieht die Notierung derzeit in einer Spanne von 930 bis 960 Dollar pendeln.

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