Rohstoffreport
Dollar-Schwäche hilft Gold

Die Schwäche des Dollar hat dem Goldpreis am Mittwoch Auftrieb gegeben. Das Edelmetall verteuerte sich auf 627,60 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm).

HB FRANKFURT. Durch die Abwertung der US-Währung verbilligt sich dieser Rohstoff für Anleger außerhalb der USA. Angesichts der zu erwartenden dünnen Umsätze müsse in den kommenden Tagen mit größeren Preisausschlägen gerechnet werden, betonte Analyst James Moore von TheBullionDesk.com. Dies sei vor allem dann zu erwarten, wenn sich der Atomstreit mit dem Iran zuspitze. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am Wochenende Sanktionen gegen Iran verhängt, um das Land zur Aufgabe seines Nuklearprogramms zu bewegen.

Der Ölpreis stabilisierte sich nach seinem kräftigen Rückgang vom Vortag wieder. Die beiden führenden Sorten Brent und WTI lagen jeweils kaum verändert bei 61,25 beziehungsweise 61,06 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Dienstag hatten sie sich jeweils um mehr als einen Dollar verbilligt. Der wichtigste Belastungsfaktor sei nach wie vor das ungewöhnlich milde Winterwetter im Nordosten der USA, sagten Händler. Dies dämpfe die Nachfrage nach Heizöl. Meteorologen zufolge ist vorerst nicht mit einem Kälte-Einbruch zu rechnen.

Bei den Basismetallen legte der Preis für Kupfer am ersten Handelstag nach dem langen Weihnachtswochenende etwas zu. Das unter anderem für die Herstellung von Stromkabeln und Wasserrohren verwendete Metall verteuerte sich auf 6422 Dollar je Tonne.

Gestützt auf kräftige Vortagesgewinne an den US-Börsen verteuerte sich Kaffee an der Londoner Börse um knapp zwei Prozent auf 1611 Dollar je Tonne. Nach dem Sprung über die Marke von 1600 Dollar habe der Kurs für den März-Terminkontrakt Luft bis 1649 Dollar, sagte ein Händler.

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