Rubel-Schwäche
Russische Notenbank lässt Rubel erneut abwerten

Russlands Zentralbank setzt ihre Trippelschritte zur Abwertung des Rubels fort. Bereits zum siebten Mal seit Anfang November senkte die Notenbank den Zielkorridor für den Kurs der Landeswährung. Dieser orientiert sich an einem Währungskorb aus Euro und Dollar.

HB MOSKAU. Die russische Notenbank hat den Rubel am Mittwoch zum wiederholten Male abwerten lassen. Beim nunmehr siebten derartigen Schritt seit Anfang November sei diesmal jedoch eine Abwertung um mehr als ein Prozent zugelassen worden, berichteten Händler.

Der Wert des Rubels wird in Relation zu einem Währungskorb bestimmt. Dieser besteht zu 55 Prozent aus US-Dollar und zu 45 Prozent aus Euro. Am Mittwochmorgen notierte die russische Währung bei 32,63 Rubel, am Vortag hatte der Schlusskurs bei 32,21 Rubel gelegen.

Der Rubel ist durch den rapiden Verfall des Ölpreises und den Abzug von Kapital aus Russland unter Druck geraten. Bisherige Maßnahmen zur Stützung des Kurses sind seit Anfang November durch die Notenbank sukzessive gelockert worden.

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