Ruhiger Handel wegen US-Feiertag
Ölpreis schwächt sich ab

dpa-afx LONDON. Der Ölpreis hat sich am Donnerstag in einem ruhigen Handel abgeschwächt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Nachmittag 55,70 Dollar. Das waren 51 Cent weniger als zu Handelsschluss am Vortag. Der preistreibende Einfluss des kalten Wetters werde mehr als ausgeglichen durch den deutlicher als erwartet ausgefallenen Anstieg der Lagerbestände an Destillaten (Heizöl und Diesel) in den USA, sagten Händler. Diese Größe werde zu Winterzeiten stärker beachtet. Angesichts der Daten sei weiter mit einem Rückgang des Brentpreises in Richtung von 50 Dollar zu rechnen, sagte Sucden-Analyst Sam Tilley.

Die Bestände waren in der abgelaufenen Woche um 1,1 Mill. Barrel auf 124,5 Mill. Barrel geklettert. Die US-Rohölvorräte stiegen um 400 000 Barrel auf 321,8 Mill. Barrel und die Benzinvorräte erhöhten sich um 200 000 Barrel auf 200,4 Mill. Barrel. Nach Einschätzung von Marktteilnehmern dürfte der Handel am Donnerstag aufgrund des Feiertages in den USA in ruhigen Bahnen verlaufen. Die US-Börse Nymex bleibt bis zum Wochenende wegen "Thanksgiving" geschlossen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist am Mittwoch weiter leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) aus der Förderung des Kartells kostete nach Angaben des Opec-Sekretariats vom Donnerstag im Durchschnitt 51,05 Dollar und damit 35 Cent mehr als am Vortag.

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