Rupie im freien Fall
Indische Zentralbank greift ein

Die indische Rupie fällt und fällt. Doch nun soll Händlern zufolge die indische Zentralbank interveniert haben – mit Dollar-Verkäufen. Dies konnte die heimische kurz stützen. Doch der langfristige Erfolg bleibt aus.
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Mumbai/FrankfurtDie indische Zentralbank hat am Dienstag Händlern zufolge am Devisenmarkt interveniert. Sie verkaufe Dollar, um den Kursverfall der heimischen Währung aufzuhalten. Ein Dollar kostete am Morgen (MESZ) 63,80 Rupien, nachdem er zuvor auf ein Rekordhoch von 64,11 Rupien gestiegen war. Parallel dazu erholten sich die richtungweisenden zehnjährigen indischen Staatsanleihen etwas von ihrem Rekordtief von 85,45 Punkten und notierten bei 86,40 Zählern.

Auch die indischen Aktienwerte grenzten ihre Verluste ein. Der Leitindex BSE und der breiter gefasste NSE halbierten ihre Verluste auf jeweils knapp ein Prozent, nachdem sie zuvor mit 17.970,98 beziehungsweise 5306,38 Punkten auf den tiefsten Stand seit knapp einem Jahr gefallen waren.

Indien kämpft mit wirtschaftlichen Problemen und mangelnden Investitionen ausländischer Investoren. Regierung und Notenbank versuchen unter anderem mit Kapitalverkehrskontrollen den Kursverfall der Rupie aufzuhalten - bislang allerdings nur mit begrenztem Erfolg.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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