Saudis besorgt über Preisniveau
Ölpreis steigt weiter

Mit informellen bilateralen Verhandlungen hat die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) am Donnerstag in Wien eine außerordentliche Konferenz begonnen. Die Erdölminister des Kartells wollen über Preise und Fördermengen im ersten Quartal des kommenden Jahres beraten. Nachdem führende Kartellmitglieder sich für die Beibehaltung der aktuellen Tagesproduktion von 24,5 Millionen Barrel ausgesprochen hatten, erwarten Branchenexperten keine Änderung der Fördermengen.

HB WIEN. Der Preis für Opec-Öl steigt inzwischen weiter. Ein Barrel (159 Liter) habe am Mittwoch 28,68 Dollar gegenüber 28,43 Dollar am Tag zuvor gekostet, berichtete das Opec-Sekretariat am Donnerstag in Wien. Die Opec strebt einen Preis zwischen 22 und 28 Dollar an. In den letzten Wochen hatte der Durchschnittspreis, der aus sieben Ölsorten des Kartells berechnet wird, jedoch meist jenseits von 28 Dollar gelegen.

Saudi-Arabien will sich als wichtigstes Opec-Land für eine Drosselung der Förderung im Februar einsetzen. Nur so könne wegen des gestiegenen Ölangebotes des Iraks und Russland das Preisniveau gehalten werden, begründete der saudische Erdölminister Ali el Naimi seine Forderung. Darüber könne die Opec auf einer neuen Konferenz im Januar entscheiden.

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