Schlechte US-Daten treiben
Euro steigt über 1,42 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Mittwochnachmittag getrieben von überraschend schlechten US-Konjunkturdaten über 1,42 Dollar geklettert.

dpa-afx FRANKFURT. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,4 207 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4 200 (Dienstag: 1,4 150) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,7 042 (0,7 067) Euro. Nach den Daten war der Euro in der Spitze bis auf 1,4 230 Dollar gestiegen.

Die Daten zur Entwicklung des US-Immobilienmarktes im September hätten dem Euro Auftrieb verliehen, sagte Devisenexperte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die Hausbaubeginne waren überraschend deutlich auf 1,191 Mill. gesunken. Auch der Rückgang der Baugenehmigungen fiel größer aus als von Experten erwartet.

Die Daten zeigten, dass die Immobilienkrise in den USA noch nicht überstanden sei, sagte Sartoris. Dies nähre Zweifel an der weiteren Entwicklung der US-Konjunktur, was den Euro stütze. Auch die Spekulationen über eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank wirkten in die gleiche Richtung. Vom G7-Treffen am Wochenende seien hingegen keine Impulse für den Devisenmarkt zu erwarten. Sartoris rechnet nicht mit einer Änderung der Stellungnahme zum Devisenmarkt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,69 730 (0,69 650) britische Pfund , 166,27 (165,17) japanische Yen und auf 1,6 767 (1,6 753) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 762,75 (756,75) Dollar gefixt.

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