Schlüsselzins bei null Prozent

Zinssenkung belastet schwedische Krone

Die schwedische Krone ist nach der überraschenden Zinssenkung der nationalen Zentralbank am Dienstag gesunken. Ein Dollar war mit 7,37 Kronen so teuer wie seit mehr als vier Jahren nicht mehr.
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Die schwedische Riksbank hatte den Schlüsselzins am Dienstagmorgen von 0,25 Prozent auf null gekappt. Das belastet die schwedische Krone. Quelle: dpa

Die schwedische Riksbank hatte den Schlüsselzins am Dienstagmorgen von 0,25 Prozent auf null gekappt. Das belastet die schwedische Krone.

(Foto: dpa)

Frankfurt am MainEine überraschend starke Zinssenkung hat die schwedische Krone am Dienstag ins Taumeln gebracht. Ein Dollar war mit 7,37 Kronen so teuer wie zuletzt vor mehr als vier Jahren.

Der Euro stieg auf ein Vier-Monats-Hoch von 9,37 Kronen. Die schwedische Riksbank hatte den Schlüsselzins am Morgen von 0,25 Prozent auf null gekappt – Analysten hatten mit einem Zinssatz von 0,1 Prozent gerechnet

Es sehe so aus, als ob die Notenbank die Zinsen so lange niedrig lasse, bis die Inflation wieder bei zwei Prozent liege, sagte Carl Hammer, Chefwährungsstratege bei der SEB. Das dürfte die schwedische Krone erst einmal belasten.

Im September fielen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent. Experten fürchten, dass die Wirtschaft bei einem Preisverfall auf breiter Front abgewürgt werden könnte. Bei einer solchen deflationären Spirale halten sich Verbraucher mit Käufen zurück, Löhne sinken und Firmen stellen Investitionen zurück.

  • rtr
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