Schwache Konjunktur
Euro verliert im frühen Handel zum Dollar

Aufgrund der Sorge um das Weltwirtschaftswachstum hat der Euro zum Dollar am Montag nachgegeben. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2415 Dollar gehandelt, das waren 0,2 Prozent weniger als am Freitag.
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FrankfurtDer Euro hat am Montag im frühen Handel zum Dollar nachgegeben. Auf die Devise drückten wachsende Sorgen, dass sich die europäische Spitzenpolitiker nicht darauf einigen können, wie die Staatsschuldenkrise in der Eurozone zu bewältigen ist und sich die Weltkonjunktur abschwächen wird. Da der Dollar als vergleichsweise sichere Anlage gilt, kam am Morgen auch von schwachen Aktienmärkten in Asien Unterstützung für die US-Währung.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,2415 Dollar gehandelt, 0,2 Prozent niedriger als am Freitag. In China wiesen aktuelle Daten auf eine Konjunkturverlangsamung hin. Der Einkaufmanagerindex für den nicht produzierenden Sektor hat sich im Mai auf 55,2 verringert, nach 56,1 im April. Das teilte das chinesische Statistikamt am Sonntag mit. In den USA waren die Arbeitsmarktdaten für Mai schwächer ausgefallen als erwartet.

Der japanische Yen war etwas leichter zum Euro bei 97,06 Yen. Zum Dollar gab der Yen 0,2 Prozent nach auf 78,18 Yen. Japans Finanzminister Jun Azumi hatte zuletzt am 1. Juni gewarnt, „entschiedene Maßnahmen” zu ergreifen, falls die „exzessiven Bewegungen” des Yen anhalten sollten.

Der Schweizer Franken war kaum verändert zu Euro bei 1,2010 Franken und gab gegenüber dem Dollar 0,1 Prozent nach auf 96,74 Rappen.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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