Schwache US-Arbeitsmarktdaten
Eurokurs ist gestiegen

Der Kurs des Euro ist am Freitag nach schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,3 590 Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen noch bei 1,3 550 Dollar notierte.

dpa-afx FRANKFURT. Zwischenzeitlich stieg der Euro knapp über die Marke von 1,36 Dollar, verlor im weiteren Verlauf aber wieder etwas an Wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,3 561 (Donnerstag: 1,3 613) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 374 (0,7 346) Euro.

"Trotz des Kursanstiegs bewegt sich der Eurokurs weiter in seiner Handelsspanne", sagte Devisenexperte Frank Möller von der Bremer Landesbank. Die Daten vom US-Arbeitsmarkt seien zwar schwach ausgefallen, dies sei aber auch erwartet worden. Daher habe es der Euro nicht geschafft, aus seiner aktuellen Spanne von etwa 1,3 540 bis 1,3 680 Dollar auszubrechen. In den USA war die Zahl der Beschäftigten im April schwächer als in den Vormonaten gestiegen. Die Arbeitslosenquote kletterte leicht auf 4,5 Prozent.

"Momentan hangelt sich der Devisenmarkt von einer Datenveröffentlichung zur nächsten, ohne dass dies wesentliche Auswirkungen auf den Eurokurs hat", sagte Möller. Solange es keine klaren Anzeichen gebe, in welche Richtung sich die US-Konjunktur entwickele, werde dies auch so bleiben. Gleichwohl bleibe der Markt insgesamt Euro-freundlich gestimmt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf unverändert 0,68 280 britische Pfund, 163,15 (163,47) japanische Yen und auf unverändert 1,6 479 Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 688,80 (674,20) Dollar gefixt.

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