Schwache US-Konjunkturdaten
Euro über 1,20 Dollar

Der Euro-Kurs ist am Freitag dank enttäuschender US-Konjunkturdaten über die Marke von 1,20 Dollar geklettert.

HB FRANKFURT/M. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,2011 Dollar. Ein Dollar war damit 0,8325 Euro wert. Bereits am Morgen war der Euro kurz über 1,20 Dollar gestiegen, anschließend aber bis auf 1,1925 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,1932 (Donnerstag: 1,1912) Dollar festgesetzt.

Die etwas schlechter als erwartet ausgefallenen US- Konjunkturdaten hätten dem Euro Auftrieb verliehen, sagte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Die Industrieproduktion war im März überraschend um 0,2 Prozent gesunken. Von CBS Marketwatch befragte Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent gerechnet. Auch der Michigan-Konsumklima-Index fiel im April überraschend.

Nun müsse erst einmal abgewartet werden, ob die Marke von 1,20 Dollar halte, sagte Sartoris. Grundsätzlich bleibe es zunächst bei der leichten Schwächetendenz der Gemeinschaftswährung.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6684 (0,6680) britische Pfund, 129,49 (129,39) japanische Yen und 1,5541 (1,5520) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 400,85 (398,25) Dollar notiert. Der Kilobarren kostete 10 725 Euro nach 10 760 Euro am Vortag.

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