Schwacher Dollar stützt
Ölpreis erklimmt neue Höhen

Die Ölpreise sind am Dienstag gestützt durch einen schwachen US-Dollar weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kletterte auf 71,76 Dollar.

HB NEW YORK/LONDON. Das waren 1,35 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November stieg um 1,46 Dollar auf 69,49 Dollar.

Vor allem die deutlichen Verluste der US-Währung hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Medienberichte, wonach die Golfstaaten über ein Auswechseln des Dollar im Öl-Handel durch einen Währungskorb nachdenken würden, hätten den Dollar belastet und die Ölpreise beflügelt. Der Bericht wurde jedoch von Saudi-Arabien, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten dementiert. Dennoch könnte diese Debatte den Ölpreis laut Commerzbank weiter stützen und einem nachhaltigen Preisrückgang zunächst entgegenstehen. Zudem habe auch die positive Stimmung an den Aktienmärkten den Ölpreis beflügelt, sagten Händler.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 66,81 Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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