Schwacher Dollar treibt Goldkurs weiter an

Devisen + Rohstoffe
Schwacher Dollar treibt Goldkurs weiter an

Gold hat am Donnerstag in Reaktion auf den nachgebenden Dollar höher notiert. Die Gewinne dürften Analysten zufolge gehalten werden.

HB LONDON. Die Devisenmärkte hatten aus Alan Greenspans Rede keinen Fingerzeig für eine baldige Zinsanhebung oder eine Intervention gegen den steigenden Euro entnommen. Der Dollarkurs sank daraufhin weiter.

Gold- und Dollarkurs stehen im Wechselspiel zueinander, da eine niedrigere US-Devise das in Dollar gehandelte Gold für Investoren aus anderen Währungsräumen verbilligt.

Pro Feinunze notierte Gold zum europäischen Handelsende bei 412,20/412,60 Dollar nach 407,60/408,10 Dollar zum Vorabendschluss. Das zweite Fixing in London erfolgte auf 411,60 Dollar nach 411,40 Dollar am Vormittag und 405,75 Dollar am Mittwochnachmittag.

Ein technischer Widerstand liege bei 413-415 Dollar, so ein Analyst. Durchbreche Gold diese Spanne, sollte ein Anstieg über 420 Dollar leicht sein.

Eine Schweizer Großbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.175/16.425 (Vorabend 16.062/16.312) sfr an.

Auch Silber stieg im Sog der Dollarschwäche kräftig an. Die Feinunze notierte bei 6,57/6,59 Dollar und nach 6,41/6,43 Dollar zum Vorabendschluss.

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