Schwacher Dollar zeigt zusätzliche Auswirkungen
US-Verbraucher treiben Ölpreis in die Höhe

In New York schnellte die marktführende Sorte per Lieferung Januar bis zum Handelsschluss um 1,37 Dollar auf 32,10 Dollar je Barrel (ein Barrel = 159 Liter) nach oben. In London kostete Brent-Nordseeöl nach einem Tageshoch von 30,25 Dollar zuletzt 30,00 Dollar. Dies bedeutete ein Anstieg von 1,26 Dollar.

HB NEW YORK. Im Nordosten der USA hatte am Wochenende der erste schwere Schneesturm in diesem Winter die Region mit bis zu 30 Zentimetern Schnee überzogen. Händlern zufolge wurden die Preise zudem durch Berichte gestützt, wonach sich möglicherweise ein weiterer Schneesturm im Mittleren Westen zusammenbraut. Händler verwiesen zudem auf die anhaltende Dollar-Schwäche. „Es sieht so aus, dass der Markt jetzt eine Verbindung von schwachem Dollar und Öl herstellt“, sagte Nauman Barakat von Refco.

Darüber hinaus sorgte der Beschluss der Organisation Erdöl Exportierender Länder (Opec) vom 4. Dezember für Spekulationen und steigende Preise. Die Opec hatte sich darauf geeinigt, Förderung und Export vorerst unverändert zu lassen, aber voraussichtlich im Februar zu drosseln. Der kuwaitische Ölminister und Opec-Präsident Abdullah el Attijah, sagte am Rande einer Ölkonferenz in Doha am Montag: „Wenn wir drosseln müssen, werden wir das tun“.

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