Schwacher Start
Euro verliert etwas an Wert

Der Euro ist negativ in den Tag gestartet. Anleger sagen dem Dollar eine Stärkeperiode voraus. Das hat mit der Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve zu tun.
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TokioDer Euro hat sich am Dienstag knapp unter der Marke von 1,34 US-Dollar gehalten. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,3388 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3394 (Freitag: 1,3431) Dollar festgesetzt. „Nach einer leichten Erholung zum Wochenauftakt kämpft der Euro noch immer mit der Marke von 1,34 Dollar“, kommentierte Devisenhändler Lutz Karpowitz von der Commerzbank den Handel.

Trotz der überraschenden Zinssenkung der EZB in der vergangenen Woche und guten Konjunkturdaten aus den USA zeigt sich die Gemeinschaftswährung nach Einschätzung von Karpowitz weiter erstaunlich stabil. Händler sprechen allerdings von einem insgesamt eher ruhigen Handel am Devisenmarkt. In den USA war am Montag ein Feiertag und es gab bisher wenig Nachrichten, an denen sich die Anleger orientieren können.

Im fernöstlichen Devisenhandel hatte der Euro gegenüber dem Dollar bereits etwas an Boden verloren. Die Gemeinschaftswährung kostete am frühen Nachmittag in Tokio 1,3396 Dollar nach einem New Yorker Schlusskurs von 1,3407 Dollar. Anleger sagten dem Dollar eine Stärkeperiode voraus, weil die unerwartet kräftige Erholung der US-Wirtschaft schon bald eine Straffung der ultralockeren Geldpolitik der US-Notenbank Fed nach sich ziehen könnte. In japanischer Währung kostete der Dollar 99,55 Yen. Die Schweizer Währung notierte bei 0,9204 Franken je Dollar und bei 1,2331 Franken je Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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