Devisen + Rohstoffe
Shell will Ausstand seiner Mitarbeiter in Nigeria gerichtlich unterbinden

Der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell will in Nigeria per Gerichtsbeschluss einen Streik auf seinen Förderanlagen verhindern.

dpa-afx LAGOS. Der niederländisch-britische Ölkonzern Royal Dutch Shell will in Nigeria per Gerichtsbeschluss einen Streik auf seinen Förderanlagen verhindern. Gegen die beiden Gewerkschaften Nupeng und Pengassan sei eine Einstweilige Verfügung vor dem Bundesgericht in Lagos beantragt worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Mit dem Ausstand wollten die Gewerkschaften gegen drohende Stellenstreichungen protestieren.

Das Gericht verschob eine Entscheidung auf den 18. November - zwei Tage nach dem geplanten Start für einen Generalstreik in Nigeria, der nicht im Zusammenhang mit den strittigen Fragen bei Shell steht. Bei dem landesweiten Ausstand geht es um einen Protest gegen steigende Benzinpreise.

Ein Shell-Anwalt warf den Gewerkschaften vor, die Vereinbarungen zwischen ihnen und dem Konzern über die Ankündigung des Streiks missachtet zu haben. Vor Beginn eines Arbeitskampfes müssten zunächst alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft werden. Die Gewerkschaften befürchten, dass Shell demnächst hunderte von Stellen bei seiner nigerianischen Tochter streichen will.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%