Silber auf Dreineinhalb-Jahres-Hoch
Gold steigt auf Siebenmonats-Hoch

Spekulanten hätten den nachgebenden Dollar zum Anlass genommen, weiter in das als alternative und sichere Anlage geltende Metall zu investieren, erklärten Händler. Darüber hinaus hätten die leichteren Aktienbörsen, vereinzelte Sorgen um das Ausmass der Wirtschaftserholung sowie geopolitische Faktoren wie die Lage im Nahost oder im Irak für Unterstützung gesorgt.

HB LONDON/FRANKFURT. Der Goldpreis hat am Dienstag ein Siebenmonats-Hoch bei 383,50 $ je Feinunze erreicht. Das Hoch vom Februar diesen Jahres bei 388,50 $ war zuletzt im August 1996 erreicht worden. Im Zuge der Abwertung des Dollar sei Gold vor allem für japanische und europäische Anleger wieder interessant geworden, hieß es. Nun wachse aber das Risiko einer kräftigen Korrektur nach unten, sagten Händler. Dies gelte vor allem, wenn die Marke von 400 $ je Feinunze erreicht werde.

Der Dollar verlor am Dienstag gegenüber dem Euro wie auch zum Yen. Eine nachgebende US-Devise macht das in Dollar angeschriebene Gold für Anleger ausserhalb des Dollarraumes attraktiver.

Gold legte bis zum europäischen Geschäftsschluss auf 381,70/382,45 $ zu von 374,40/375,15 $ am Vorabend in New York. Das Tageshoch lag bei 383,20 $. Das Londoner Nachmittagsfixing erfolgte bei 382,25 $ nach 378,20 $ am Vormittag und 374,65 $ am Montagnachmittag.

Auch Silber gewann im Sog von Gold deutlich an Wert und lag zuletzt mit 5,23/5,25 $ auf dem höchsten Stand seit Februar 2000. In New York hatte das Weissmetall am Vorabend 5,07/5,09 $ gekostet. Marktbeobachter erklärten, die Bewegung sei rein spekulativ und dürfte von nur kurzer Dauer sein.

Platin stieg auf 714/719 von 707/712 $ und Palladium notierte zuletzt bei 230/235 nach 222/229 $.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%