Silber auf Sieben-Monats-Hoch
Goldpreis marschiert Richtung 440 Dollar

Der Goldpreis hat sich am Montag angesichts des weiter schwachen Dollars weiter auf hohem Niveau gehalten.

HB LONDON. Der Dollar scheine weiter verwundbar, erklärten Händler, und daher sei Gold weiterhin auf guten Weg, jene 440 Dollar pro Feinunze zu erreichen, die im Juli 1988 den Preishöhepunkt gebildet hatten. Auf dem Weg dahin könnte der Kurs aber noch einmal abbröckeln, da doch hohe Long-Positionen im Markt seien, die schnell einmal im Zuge von Gewinnmitnahmen aufgelöst werden könnten, erklärte ein Analyst von UBS in London.

Der Dollar sei momentan der einzige treibend Faktor im Spiel, hiess es weiter. Das zeigte sich auch am Montag als eine leichte Verbesserung des Dollarkurses sofort einen Rückgang im Goldpreis nach sich zog und das Edelmetall das Tagehoch von 435 Dollar im asiatischen Geschäft nicht halten konnte.

Auf einen etwas längeren Zeitraum betrachtet, konnte Gold auch von steigenden Ölpreisen und der globalen Unsicherheit profitieren, die auch Hedge Funds verstärkt ins Spiel brachte.

Zum Schluss des europäischen Geschäfts notierte Gold wenig verändert auf 432,30/80 (Freitagabend 432,35/433,10) Dollar. Das Nachmittagsfixing in London erfolgte bei 431,90 Dollar nach 432,95 Dollar am Morgen und 431,00 Dollar am Freitag.

Eine Schweizer Grossbank gab den Gold-Kilopreis mit 16.271/16.524 (16.330/16.580) sfr an.

Silber erreichte mit 7,51 Dollar ein Siebenmonatehoch und notierte gegen Geschäftsschluss mit 7,43/7,46 Dollar. Platinum notierte auf 844/848 Dollar.

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