Sinkende Arbeitslosenzahlen setzen Gold unter Druck
Goldpreis gibt weiter nach

Gold hat in Europa trotz eines leicht gesunkenen Dollars seine Verluste vom Vortag ausgeweitet. Das Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer richtet sich Händler zufolge auf die morgigen US-Arbeitslosenzahlen für den Mai.

HB LONDON. Die Zahlen könnten einen deutlicheren Hinweis darauf geben, ob die US-Notenban die historisch niedrigen Leitzinsen Ende des Monats anheben könnte. Sinkende Arbeitslosenzahlen würden die US-Währung steigen lassen und Gold unter Druck setzen, da sich das Wechselkursverhältnis für das in Dollar gehandelte Gold für Investoren mit anderen Währungen verschlechtern würde.

Der Opec-Beschluss zur Erhöhung des Öl-Förderung und die anhaltenden geopolitischen Spannungen haben den Goldmarkt nach Angaben von Händlern kaum beeindruckt. Auch weitere Faktoren wie der stärker als erwartete Rückgang des US-Auftragseingangs im April haben dem Gold keine Impuls verliehen.

Die Feinunze Gold stand zum europäischen Handelsschluss bei 388,60/389,10 Dollar nach 394,55/395,25 Dollar zum Vortagesschluss. Am Nachmittag wurde das gelbe Metall in London bei 390,35 Dollar gefixt, am Vormittag bei 391,40 Dollar. Am Mittwochnachmittag lautete das Fixing noch auf 394,85 Dollar. Silber sank auf 5,79/5,81 Dollar von 5,99/6,02 Dollar am Vorabend.

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