Sinkende Nachfrage
Ölpreise wegen US-Reserven uneinheitlich

Immer mehr Rohöl findet sich in den Lagertanks in den Vereinigten Staaten. Offenbar sinkt dort die Nachfrage, meinen Analysten. Das führte zu uneinheitlichen Preisen.
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SingapurDie Ölpreise haben heute keine einheitliche Richtung gezeigt. Während sich der Preis für Nordsee-Öl nach dem kräftigen Rückschlag vom Vortag etwas erholen konnte, ist der Preis für US-Öl im Zuge eines starken Anstiegs der dortigen Reserven weiter zurückgefallen.

Im frühen Handel gab der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Mai ganz leicht um drei Cent auf 102,64 US-Dollar ab, nachdem er am Vortag um mehr als zwei Dollar abrutschte. Der Preis für Nordsee-Öl der Sorte Brent mit Auslieferung im Juni verteuerte sich hingegen um 28 Cent auf 118,25 Dollar.

Der jüngste Anstieg der Ölreserven in den USA bleibt das vorherrschende Thema am Markt. Wie bereits in den Wochen zuvor meldete die US-Regierung am Vortag bei den Lagerbeständen an Rohöl einen deutlichen Zuwachs. Experten deuten dies als Hinweis auf eine sinkende Nachfrage. Die Entwicklung habe vor allem den Preis für US-Öl belastet.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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