Sinkflug am Rohstoffmarkt
Ölpreise geben weiter nach

Nicht nur die USA haben mit ihrer trägen Konjunktur zu kämpfen. Auch China wächst langsamer. Wenn die beiden größten Ölverbraucher straucheln, kennt der Ölpreis nur eine Richtung: abwärts.
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SingapurDie Ölpreise haben zu Wochenbeginn weiter nachgegeben. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 111,50 US-Dollar. Das waren 83 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 79 Cent auf 85,66 Dollar.

Zum Wochenausklang hatten die Ölpreise stark um rund drei Dollar nachgegeben. Ausschlaggebend war ein enttäuschender Arbeitsmarktbericht aus den USA. Auch jüngste Konjunkturdaten aus China deuten auf eine spürbar langsamere Gangart der Wirtschaft hin. So hat sich die Stimmung im chinesischen Dienstleistungssektor im August deutlich eingetrübt und liegt nur noch knapp über der wichtigen Expansionsschwelle von 50 Punkten, wie HSBC und Markit am Montag mitteilten. Die USA und China sind die weltweit größten Energieverbraucher.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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