Devisen + Rohstoffe
Sorge vor Lieferengässen lässt Ölpreis kräftig steigen

Die Sorge vor Lieferengpässen zu Beginn der Wintersaison in Nordamerika haben den Ölpreis am Montag bis in die Nähe der Marke von 64 Dollar steigen lassen.

dpa-afx SINGAPUR. Die Sorge vor Lieferengpässen zu Beginn der Wintersaison in Nordamerika haben den Ölpreis am Montag bis in die Nähe der Marke von 64 Dollar steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes Rohöl der US-Sorte WTI kostete am Morgen im asiatischen Handel 63,72 Dollar und damit 1,09 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Freitag in New York.

In den Vereinigten Staaten als größtem Ölkonsumenten der Welt beginne nun langsam die Heizperiode, sagte Victor Shum vom Energieberatungsunternehmen Purvin und Gertz in Singapur. Sollte es zu einem ungewöhnlich kalten Winter kommen, denn werde die Nachfrage nach Heizöl sprunghaft in die Höhe schnellen. Das könnte auf dem Markt zu Lieferengpässen sorgen. Außerdem seien nach den tropischen Wirbelstürmen "Katrina" und "Rita" immer noch einige Raffinerien an der Südküste der USA außer Betrieb.

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