Sorgen um Griechenland
Euro auf Juni-Tiefpunkt

Der Euro leidet unter erneuten Debatten um das strauchelnde Griechenland. Am handelsarmen Pfingstmontag verliert die Gemeinschaftswährung jedoch nur moderat.
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FrankfurtDer Euro ist am Pfingstmontag gefallen, hat sich allerdings über der Marke von 1,43 US-Dollar gehalten. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,4354 (Freitag: 1,4486) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6967 (0,6903) Euro.

Am Markt war von einem ruhigen und impulslosen Handel die Rede. Wesentliche Konjunkturdaten gibt es heute keine. Nach wie vor lasten die Griechenland-Krise und die Debatte um ein zweites Rettungspaket für Athen auf dem Euro. Während die Bundesregierung eine Beteiligung privater Investoren wie Banken und Versicherungen fordert, lehnt die EZB jede Art von zwanghafter Beteiligung ab.

Morgen wollen die Finanzminister des Eurogebiets bei einem Krisentreffen über die Rettung Griechenlands vor der drohenden Staatspleite beraten. Wie Diplomaten am Pfingstmontag in Brüssel berichteten, planen die obersten Kassenhüter eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Unterstützung für den Schuldensünder bekräftigen wollen. Es soll demnach alles getan werden, um die Stabilität des gemeinsamen Währungsgebiets zu sichern.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sorgen um Griechenland: Euro auf Juni-Tiefpunkt"

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  • Erst Kurse anschauen, dann Artikel schreiben. Wundersamer Weise gibt es auch noch andere Währungen als US-Dollar.

  • ich dachte immer, nur was vorher stark gestiegen war, kann überhaupt erst fallen...

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