Sorgen wegen "Rita"
Ölpreis steigt im asiatischen Handel

dpa-afx SINGAPUR. Der Hurrikan "Rita" hat die Ölpreise am Donnerstag erneut steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich im asiatischen Handel um 84 Cent auf 67,64 Dollar. Das Rekordhoch steht seit Ende August bei 70,85 Dollar, nachdem der Hurrikan "Katrina" Bohrinseln im Golf von Mexiko und Raffinerien im Süden der USA lahm gelegt hatte.

"Rita" ist am Mittwochabend zum drittstärksten jemals beobachteten Hurrikan angewachsen und bedroht die Ölanlagen im Golf von Mexiko. "Rita scheint die Zwillingsschwester von 'Katrina' zu sein, mit wahrscheinlich den gleichen Auswirkungen", sagte Analyst Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour Securities. Die Sorge vor Produktionsausfällen lasse den Ölpreis steigen. Vor Texas liegen die größten amerikanischen Ölfelder und auf dem Festland etwa ein Viertel der amerikanischen Raffineriekapazitäten.

Als Hurrikan der höchsten Kategorie fünf steuert "Rita" auf die texanische Küste bei Galveston zu, wo er nach Berechnungen von Experten am späten Freitagabend oder frühen Samstagmorgen (Ortszeit) eintreffen dürfte.

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