Spanische Regierung
Euro-Zukunft entscheidet sich in Spanien und Italien

Spaniens Wirtschaftsminister erwartet, dass die kommenden Wochen zeigen werden, ob die Gemeinschaftswährung weiter Bestand hat. Zentral ist dabei der Umgang mit der Krise in Italien und Spanien selbst.
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BarcelonaDie Zukunft des Euro entscheidet sich nach Ansicht der Madrider Regierung in den kommenden Wochen in Spanien und Italien. Diese beiden Länder bildeten nach den EU-Rettungsaktionen für Griechenland, Irland und Portugal die schwächsten Glieder in der Kette der Eurozone, sagte der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Sitges bei Barcelona. „Der Kampf um den Euro wird derzeit in so bedeutenden Staaten wie Spanien und Italien ausgefochten, und dies bedeutet, dass wir besonders verantwortungsbewusst agieren müssen.“

Der Minister äußerte sich zuversichtlich, dass Spanien zu einem Musterbeispiel dafür werde, wie man eine schwere Krise überwinden könne. „Wenn wir alles richtig machen, wenn die Risikoaufschläge für die Staatsanleihen sinken und die Kapitalströme wieder normal fließen, wird dies den Weg dafür freimachen, dass es mit dem Projekt der europäischen Einigung weiter vorangeht“, sagte De Guindos nach Medienberichten vom Freitag am Vorabend auf einer Konferenz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Spanische Regierung: Euro-Zukunft entscheidet sich in Spanien und Italien"

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  • Gaishirtle, 03.06.2012, 21:52 Uhr,

    ich würde diese griechischen Familienväter unbedingt befragen, ob der soziale Schutz, den ihre Gesellschaft ihnen gibt, wirklich so schlecht ist, wie Sie es darstellen. Noch viel schlechter als der, den die deutsche Gesellschaft ihren Bürgern bietet?

    Ich glaube nicht an das Märchen von Hilfen „zur Rettung der Griechen“. Der deutschen Steuerzahler soll getäuscht werden.
    Die Gelder landen bei Gläubigern der griechische Gesellschaft in aller Welt. Freilich auch bei griechischen Geldgebern. Nur nicht bei Ihren "griechischen Familienvätern".

    Wenn Griechenland nur Schulden in Euro hat, erspart es sich Wechselkosten.

  • „Der Kampf um den Euro wird derzeit in so bedeutenden Staaten wie Spanien und ..."

    So bedeutende Staaten, ..........?
    Das Schicksal ist eh schon entschieden, und ab dem 17.Juni wird es krachen - aber saftig!

  • dem kann ic h nur zustimmen

    Gerda Kräwinkel

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