Spritpreise in Deutschland steigen
Ölpreis pendelt sich auf Rekordniveau ein

Der Ölpreis hat sich am Mittwoch knapp unter seinem Rekordhoch eingependelt. Ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl kostete am Dienstagabend fast 127 Dollar. Nach einer Ankündigung des Irans, die Drosselung der Erdölförderung zu erwägen, schoss der Preis zeitweise auf bis zu 126,98 Dollar je Barrel. Im Tagesverlauf verbilligte sich das Öl dann wieder.

HB NEW YORK. Im Handel der New Yorker Rohstoffbörse verbilligte sich Öl am Mittwoch dann wieder deutlich und notierte zwischenzeitlich bei 124,56 Dollar je Fass.

Die Folgen des teuren Öls bekommen die Autofahrer in Deutschland weiter deutlich zu spüren. Für den Liter Superbenzin mussten nach Angaben aus der Mineralölbranche vom Mittwoch im Schnitt 1,48 Euro bezahlt werden, für Diesel 1,43 Euro. Kurz vor Pfingsten hatten Super mit 1,50 Euro und Diesel mit 1,45 Euro je Liter Rekordwerte erzielt.

Angesichts des hohen Ölpreises sei eine Entspannung an den Tankstellen nicht in Sicht, erklärte der ADAC. Er rät deswegen, die Preise zu vergleichen und spritsparend zu fahren. Außerdem könne sparen, wer auf Urlaubsreisen im Ausland tanke. In den meisten europäischen Staaten sei der Kraftstoff billiger als in Deutschland.

Händler betonten, die Öl-Märkte hätten am Dienstag unmittelbar auf die Nachrichten aus dem Iran reagiert. Zudem gab es Meldungen über Probleme in einer Raffinerie in Schottland. „Die Märkte reagieren derzeit fast nur auf Meldungen, die den Preis treiben“, sagte die Sprecherin des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV), Barbara Meyer-Bukow, in Hamburg. Fundamentale Gründe für den rasanten Anstieg der vergangenen Wochen und Monate gebe es nicht.

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