Sprung auf 1,32 Dollar
Euro legt nach US-Zinssenkung stark zu

Beflügelt durch die niedrigeren Zinsen in den USA hat sich der Euro weiter von seinen Tiefständen erholt. Die Gemeinschaftswährung steigt wieder deutlich über die Marke von 1,30 Dollar.

HB FRANKFURT. Der Euro hat seinen Erholungskurs am Donnerstag fortgesetzt. Er verteuerte sich auf 1,3185 Dollar und kostete damit rund zwei US-Cent mehr als zum New Yorker Handelsschluss am Vortag. Zur japanischen Valuta stieg die europäische Gemeinschaftswährung auf bis zu 131,06 Yen, nachdem sie am vergangenen Freitag auf ein Sechseinhalb-Jahres-Tief gesunken war.

„Marktteilnehmer inklusive Hedge Fonds verkaufen den Dollar, der überverkauft war, und kaufen Euro“, sagte ein Devisenhändler einer großen japanischen Bank. Viele Anleger hofften darauf, dass sich die Konjunktur dank der Bemühungen zahlreicher Staaten stabilisiere. In den vergangenen Wochen hatten sich Anleger aus Furcht vor einer Rezession aus risikoreichen Investments zurückgezogen und ihr Geld in die weltweit liquideste Währung, den Dollar, gesteckt.

Die Fed hatte im Kampf gegen die Finanzkrise und eine drohende Rezession ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf ein Prozent gesenkt. So niedrig war der Zins in den Vereinigten Staaten zuletzt im Juni 2004.

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