Staatskrise
Island lockert Devisenhandelsbeschränkungen

Die isländische Notenbank plant den Handel mit der Landeswährung Krone zu normalisieren. Die Restriktionen, die durch die Krise des Staates notwendig wurden, sollen schrittweise aufgehoben werden. Zunächst drohen dadurch Kursverluste.

HB REYKJAVIK. Die isländische Zentralbank will den Handel mit der Landeswährung schrittweise lockern. Die zeitweisen Einschränkungen, die für ein Funktionieren des Geldverkehrs eingeführt worden seien, sollten schrittweise wieder aufgehoben werden, teilte die Notenbank mit. Auch solle der Markt für Staatsanleihen wiederbelebt werden, hieß es in der Mitteilung.

Die Zentralbank schließt ein Absacken des Kurses der Krone nach Aufhebung der Restriktionen nicht aus. Dieser Kursverfall werde jedoch nur kurzfristig sein, da die ökonomischen Basisdaten den Kurs unterstützen würden, erklärte die Notenbank. Zur Kursstabilisierung seien Zinserhöhungen oder Interventionen am Devisenmarkt nicht geplant, aber auch nicht ausgeschlossen.

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