Stabilisierung
Euro legt zu

Der Euro hat sich zum Wochenstart stabilisiert. Größter Belastungsfaktor der Gemeinschaftswährung bleibt die Schuldenkrise. Auch die schwachen Konjunkturdaten machen der Währung zu schaffen.
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FrankfurtDer Euro hat sich zu Wochenbeginn etwas gefangen. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2410 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am Freitagabend. Nach schweren Kursverlusten in den vergangenen Wochen sprachen Händler von einer Stabilisierung. Ein Dollar war zuletzt 0,8058 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2322 (Donnerstag: 1,2403) Dollar festgesetzt.

Größter Belastungsfaktor für den Euro bleibt die Schuldenkrise im Währungsraum. Allein seit Anfang Mai - also binnen Monatsfrist - hat die Gemeinschaftswährung acht Cent an Wert eingebüßt. Darüber hinaus lasten zusehends schwache Konjunkturdaten auch außerhalb Europas auf dem Euro. Denn verglichen etwa mit dem Dollar zählt die europäische Währung zu den riskanteren Investments. Die US-Währung hingegen gilt nach wie vor als weltweite Reservewährung, weswegen sie von krisenhaften Entwicklungen grundsätzlich profitiert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Stabilisierung: Euro legt zu"

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  • „Euro legt zu“

    Hähhhh???
    EUR/USD 1,2413 −0,22%

    Und weiter gehts abwärts im freien Fall, Luft ist charttechnisch locker bis 1,02!

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